Saint Julien la Geneste

Saint-Julien-la-Geneste gehorcht dem Charme einer etwas geheimnisvollen und wilden Knicklandschaft, wie sie der auvergnatische Schriftsteller Henri Pourrat so gut beschrieben hat, eine Mischung aus gekünstelt und einer Sanftmut, die einen nicht gleichgültig lässt.
Der Begriff "Geneste", könnte ursprünglich mit dem benediktinischen Konvent des Klosters von Saint Genes les Monges zu tun haben. Tatsächlich zählte Saint Julien la Geneste um 1184 dreißig Mönche, die der Abtei von La Chaise Dieu unter der Obhut des Herrn von Roche d'Agoux unterstellt waren.
Der Flecken besitzt ein kleines interessantes Kulturerbe alter Steinkreuze, einige Reste der Ummauerung des Klosters, die Mühle von "Vestizons", das Waschhaus der Nonnen und den Brunnen des hl. Blasius, dessen hl. Märtyrer in seiner Nische dem Wasser der Quelle eine heilende Wirkung bei Tierkrankheiten verleiht.
Die Wälder von Pionsat am Rande der Gemeinde haben während des ganzen Verlaufes seiner Geschichte im Le-ben von St. Julien historische und ökonomische Markierungen gesetzt. Dieser Wald bewahrt die (Fuß ) Spuren der Widerstandsgruppe Nestor Perret, die sich dort 1943 niedergelassen hat, um gegen die Besatzer zu kämpfen. Ein Rundweg erlaubt es den Spaziergängern den Wald mit seinen Douglasien zu durchwandern und die Ereignisse und Werte unserer Lokalgeschichte zu erfassen.
Heute bewahrt Saint Julien mit seinen bescheidenen 127 Einwohnern und einer Fläche von 1200 ha einen sehr markanten ländlichen Charakter verbunden mit einer touristischen Dynamik und einer Atmosphäre der Gastlich-keit. Das "Fest der Blaubeeren" am 3. Juli-Sonntag ist ein großes Volksfest mit Folklore und lokalen Erzeugnissen und zieht immer mehr Menschen an.
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