Kirchen & Kapellen

Entsprechend der bürgerlichen Gemeinde bildeten die „Göge-Orte“ auch von Anfang an den Sprengel der uralten Pfarrei Hohentengen. Kirchlicher Mittelpunkt für die überwiegend katholische Einwohnerschaft ist die St.-Michaels-Kirche hoch auf dem Kugelberg stehend mit ihrem 62 Meter hohen neugotischen Kirchturm, der weithin sichtbar ist und die Blicke auf sich zieht.

Das heutige Gotteshaus wurde in den Jahren 1848–1852 anstelle einer Vorgängerkirche aus dem Jahre 1489 im neugotischen Stil erbaut. Der 1921/22 durchgeführten Renovation und Umgestaltung des Innenraums folgte im Jahre 1971 eine weitere zur heutigen Form.

Die über 500 Jahre alte Marienkapelle an der Steige war früher ein viel besuchter Wallfahrtsort. Sie war auch die Dorfkapelle des alten Hohentengens, so wie jedes der weiteren 8 Göge-Dörfer über ihre eigene Kapelle, die der Kirchengemeinde, teilweise aber auch der bürgerlichen Gemeinde gehören, verfügt. Neben sporadischen Gottesdiensten und dem regelmäßigen Rosenkranzgebet findet in allen Teilgemeinden als „Fest des Dorfes“ jährlich das Kapellenpatrozinium statt.

Die kath. Kirchengemeinde Hohentengen war lange eine der größten Landpfarreien des früheren Bistums Konstanz und als „Dekanat Diengau“ Sitz des Dekans. Heute gehört die Pfarrgemeinde Hohentengen zum Dekanat Bad Saulgau und zur Diözese Rottenburg/Stuttgart. Seit 2002 bildet sie zusammen mit den Pfarreien Herbertingen, Hundersingen/Beuren, Marbach und Mieterkingen eine Seelsorgeeinheit.

Die evangelischen Christen gehören zur Evangelischen Kirchengemeinde Mengen und werden von dort betreut, ihre Gottesdienste dürfen sie im Zeichen der Ökumene in der katholischen Marienkapelle an der Steige feiern.

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