Ölkofen

Dorfgemeinschaftshaus Ölkofenzoom

Der Ortsname Ölkofen geht auf den Gründernamen „Eloun“ zurück. Das Dorf wurde um 1186 unter dem Namen „Ellinchouin“ erstmals erwähnt.
Ölkofens erste Besiedlung lag im Tal entlang des Friedbaches. Von dort aus weitete sich der Ort dann aus.
Die truchsessische Herrschaft erstellte 1746 an der Straße nach Eichen eine Getreidemühle. Um diese Mühle zu betreiben wurde der Friedbach von Günzkofen aus extra durch einen Mühlkanal umgeleitet. Im ehemaligen Mühlengebäude befindet sich heute der Landhandel Oswald.

1840/41 wurde von der Gemeinde ein erstes Schul- und Rathaus erbaut, das 1953 durch ein neues Schul- und Rathaus ersetzt wurde. Dieses Gebäude wurde später zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut und 2013 zugunsten eines Dorfplatzes abgebrochen.

Bereits 2012 wurde das neue Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht, das unter sehr großen Eigenleistungen der Ölkofer Bürger und der künftigen Nutzer des Gebäudes errichtet worden war. Neben dem Heimat- und Narrenverein, dem Sportverein Ölkofen, dem Gögemer Angelverein und der Reservistenkameradschaft ist auch die Abteilung der Freiwillige Feuerwehr dort untergebracht sowie auch das Backhaus, das von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird.

Leonhardritt in Ölkofen

In der Dorfmitte steht die St. Leonhards-Kapelle, die 1935 von der bürgerlichen Gemeinde erstellt wurde. Im gleichen Jahr wurde die erstmals 1582 erwähnte Vorgängerkapelle abgebrochen. Noch heute befinden sich Teile der Innenausstattung dieser Vorgängerkapelle im Heimatmuseum der Stadt Mengen.
In Ölkofen findet jedes Jahr am Kirchenpatrozinium auch ein Leonhardiritt statt, der weit über die Grenzen der Göge hinaus bekannt ist.

Hagelsburg

Der zu Ölkofen gehörende Weiler Hagelsburg war früher ein Hofgut namens „Burg in dem Thenkew“ (Burg im Diengau) und wurde 1431 erstmals urkundlich erwähnt. 1484 wurde die Hagelsburg dann an Graf Andreas von Sonnenberg verkauft. Hierdurch war das Hofgut von diesem Zeitpunkt an bis Anfang des 19. Jahrhunderts österreichisches Lehen.

Der Scharfrichter der oberen Grafschaft Friedberg hatte vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts seinen Sitz auf der Hagelsburg.

Einwohnerzahlen

Hohentengen
Bremen
Eichen
Enzkofen
Günzkofen
Ölkofen
Ursendorf
Völlkofen

Gesamt

Stand:
Mai 2015

2.035
285
160
212
247
482
275
420

4.116

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