ELR-Förderung für Gewerbe und Grundversorgung

14.05.2020

Aufgrund Corona laufend Antragstellung möglich

ELR-Anträge können im Bereich "Grundversorgung" und "Arbeiten" bis zum 30.09.2020 laufend beantragt werden! 

(Programmausschreibung 2021)

Grundsätzlich ist die Antragstellung im ELR nur einmal jährlich zum August/September möglich. Um die Firmen in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, hat das Ministerium Ländlicher Raum bekanntgegeben, dass aufgrund der aktuellen Corona-Krise Anträge laufend gestellt werden können. Jeweils zum Monatsende wird von den Regierungspräsidien ein Fördervorschlag an das MLR übermittelt. Anschließend entscheidet der Minister und gibt die Förderentscheidung den aufgenommenen Gemeinden bekannt.

1) Förderbereich "ARBEITEN" 

Auflistung der Projektarten, Fördersätze und Höchstbeträge

Da das ELR-Programm nicht für jeden Betrieb gleichermaßen in Frage kommt, ist zunächst eine Förderberatung erforderlich (s.u.). 

2) Förderbereich GRUNDVERSORGUNG, Dorfgasthäuser, Metzgereien und Bäckereien

Die Versorgung mit Waren und Dienstleistungen ist und bleibt ein wichtiger Standortfaktor für den Ländlichen Raum. Grundversorgung ist die Deckung der Bedürfnisse der Bevölkerung mit Gütern oder Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen sowie des unregelmäßigen aber unter Umständen dringlich vor Ort zu erbringenden oder lebensnotwendigen Bedarfs. Bei Gütern oder Dienstleistungen, die ihrer Art nach überwiegend regional, das heißt innerhalb eines Radius von 50 km von der Gemeinde, in der die Betriebsstätte liegt, angeboten oder erbracht werden, kann unterstellt werden, dass diese regelmäßig der Grundversorgung dienen. 

Vor allem Dorfläden, Metzgereien und Bäckereien sind wichtige Einrichtungen zur Grundversorgung. Zur Grundversorgung können auch Ärzte, Physiotherapeuten, Handwerksbetriebe u.a. nach den o.g. Bestimmungen zählen. Aufgrund der Bedeutung der Grundversorgung für den Ländlichen Raum ist die räumliche Abgrenzung nach Nr. 4.1 ELR bzgl. des Förderschwerpunkts Grundversorgung analog dem Förderschwerpunkt Arbeiten erweitert. 

Ein besonderes Augenmerk muss auf Dorfgasthäuser gerichtet werden. Die Gastronomie dient besonders im Ländlichen Raum nicht nur der Versorgung und Verpflegung der Bevölkerung, sondern ist für die Menschen vor Ort auch wichtiger Treffpunkt für gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen. Dorfgasthäuser sind ein Kulturgut, das erhalten werden muss. Sie stärken Lebensqualität und Lebendigkeit unserer Dörfer.


Förderberatung:
Interessierte Betriebe werden gebeten sich bzgl. der Förderberatung und Antragstellung möglichst zeitnah mit dem Wirtschaftsförderer der Gemeinde Alexander Leitz in Verbindung zu setzen: Tel. 0162 7727792 (leitz@verwaltung-wirtschaft.de)


Kontakt

Gemeinde Hohentengen
Beizkofer Straße 57
88367 Hohentengen
Tel. 07572 / 760-20

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