Alarmstufe durch Landesgesundheitsamt ausgerufen

17.11.2021

Regelungen ab 17. November 2021

Die Landesregierung hat am 17.11.2021 die Alarmstufe ausgerufen, nachdem die Belegung der Intensivbetten in Krankenhäusern an zwei Tagen in Folge (.406 am 15.11. und 424 am 16.11.) über dem Schwellenwert von 390 lag.

Die Alarmstufe in Baden-Württemberg gilt ab Mittwoch, 17. November 2021. Dann ist der Zutritt in vielen Lebensbereichen oft nur noch für Geimpfte und Genesene möglich.

Diese Regelungen gelten in der Alarmstufe::

  • Private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen
  • 1 Haushalt plus 1 weitere Person
  • /Geimpfte und Genesene, Personen bis einschließlich 17 Jahre sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammen leben, zählen als ein Haushalt.)

  • Öffentliche Veranstaltungen
    2G-Regelung

  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Ohne weitere Regelungen (außer Maskenpflicht)

  • Kultureinrichtungen
    2G-Regelung

  • Religöse Veranstaltungen
    Ohne weitere Regelungen

  • Beherbergung
    3 G-Releung, PCR-Test alle 3 Tagen

  • Messen, Ausstellungen, Kongresse
    2G-Regelung

  • Gastronomie und Vergnügungsstätten
    2G-Regelung

  • Betriebskantinen, Mensen
    2G-Regelung

  • Freizeiteinrichtungen
    2G-Regelung

  • Körpernahe Dienstleistungen
    3G-Regelung mit PCR-Test

  • Touristischer Verkehr
  • 2G-Regelung

  • Einzelhandel
    3G-Regelung mit Antigen-Test

  • Außerschulische Bildung
    2G-Regelung

  • Schulen
    3G-Regelung, Maskenpficht auch im Klassenzimmer

  • Sport
    2G-Regelung

  • Diskotheken & bars
    2G-Regekung
    usnahmen für nichtimpffähige Personen und Schüler*innen gelten NICHT

  • Prostitutionsstätten
    2G-Regelung

Ausnahmeregelung für Grundversorgung

Aufgrund der besonderen Bedeutung von Geschäften, die der notwendigen Grundversorgung der Bevölkerung dienen (zum Beispiel mit Lebensmitteln oder sonstigen notwendigen Gütern) sowie Märkten außerhalb geschlossener Räume, ist der Zutritt zu diesen in der Alarmstufe auch nicht-geimpften / nicht-genesenen Personen gestattet.

Zu den Geschäften der Grundversorgung zählen der Lebensmitteleinzelhandel, der Getränkehandel, einschließlich Direktvermarktern (Hofläden), mobile Verkaufsstände für landwirtschaftliche Produkte und Erzeugnisse, Metzgereien, Bäckereien und Konditoreien sowie Wochenmärkte. Auch die Ausgabestellen der Tafeln sowie Apotheken, Reformhäuser, Drogerien, Sanitätshäuser, Orthopädieschuhtechniker, Hörgeräteakustiker, Optiker, Babyfachmärkte und der Zeitschriften- und Zeitungsverkauf zählen dazu.

Zur Grundversorgung im Bereich Mobilität zählen Tankstellen sowie Reise- und Kundenzentren zum Fahrkartenverkauf im öffentlichen Personenverkehr.

Dem Bereich der Grundversorgung rechnet die Landesregierung auch Poststellen und Paketdienste, Banken und Sparkassen, Reinigungen und Waschsalons sowie Verkaufsstätten für Tierbedarf und Futtermittel zu. Ebenfalls dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs werden laut Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 3. März 2021 Blumengeschäfte, Gärtnereien, Baumschulen und Gartenmärkte einheitlich in allen Bundesländern zugerechnet. Zudem zählen auch Bau- und Raiffeisenmärkte ohne Sortimentsbeschränkung zu Geschäften der Grundversorgung sowie der Großhandel.

In Zweifelsfällen erfolgt die Entscheidung durch Inaugenscheinnahme der Situation vor Ort durch die lokal zuständigen Behörden.

Weitere Details finden Sie HIER (Stand 24.11.2021 !!!))

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