Neue Corona-Verordnung Sport notverkündet

21.09.2020

Sie dient der Regelung des Zuschauerbetriebes bei Sportveranstaltungen

Am Freitag wurde die Änderung der CoronaVO Sport des Kultusministeriums und Sozialministeriums notverkündet. Es erfolgte eine Erweiterung des § 4 „Durchführung von Sportwettkämpfen und Sportwettbewerben“ um die Zulassung von Zuschauern im Profi- und Spitzensport.

Weitere Details

  •  Im Einzelnen ergehen folgende Regelungen in § 4 Abs. 5:
    • Nr. 1 beinhaltet eine Sitzplatzpflicht sowie die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5m in alle Richtungen, vorbehaltlich der sonstigen geltenden Ausnahmen der CoronaVO. Darüber hinaus gilt außer am Sitzplatz die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, auch hier vorbehaltlich der sonstigen Ausnahmen der CoronaVO.
    • Nr. 2 legt die Bemessung der maximalen Obergrenze der Zuschauer fest.
      • Bei maximal 5000 Zuschauer/innen im Regelbetrieb beträgt die Obergrenze 1000 Zuschauer/innen.
      • Bei über 5000 Zuschauer/innen im Regelbetrieb beträgt die Obergrenze 20% der maximalen Kapaztiät.
    • Nr. 3 regelt den generellen Ausschluss von Zuschauer/innen beim Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 35 Fälle pro 100.000 Einwohner im entsprechenden Stadt- oder Landkreis am Tag vor dem Sportwettkampf.
    • Nr. 4 regelt die Kontaktnachverfolgung – es dürfen nur personalisierte Tickets verkauft werden. Gästetickets sind grundsätzlich untersagt.
    • Nr. 5 untersagt den Konsum von Alkohol auf dem gesamten Gelände der Sportstätte und den Zutritt von alkoholisierten Personen.
    • Nr. 6 stellt konkrete Anforderungen an das Hygienekonzept.

  • Insgesamt weisen wir darauf hin, dass der Begriff „Profi- und Spitzensport“ im Einzelfall zu bewerten ist, je nach tatsächlicher professioneller Ausgestaltung der Organisationsstruktur und den vorhanden Kapazitäten.

  • Ebenfalls gibt es keine absolute Beschränkung auf die in § 4 Abs. 5 genannten Sportarten. Durch die Begrifflichkeit „insbesondere“ weist man ausdrücklich auf die Möglichkeit hin, dass sofern die entsprechenden Maßgaben analog Anwendung finden können, auch dort nicht aufgeführte Sportarten/-ligen unter den genannten Bedingungen mit Zuschauern stattfinden können.

  • Während dem Probebetrieb findet eine wissenschaftliche Begleitung statt, welche im Anschluss – je nach Erkenntnis – eine Ausweitung des Vorgehens auch auf andere (kulturelle-) Veranstaltungen möglich machen soll.


Der Probebetrieb endet am 03. November 2020.

Quelle: Infoschreiben des Städte- und Gemeindetag Baden-Württemberg
Bitte beachten Sie: Vorstehende Einschätzung zur Sach- und Rechtslage ergeht auf Basis der denStädter- und Gemeindetag vorliegenden Informationen. Rechtsverbindliche Einschätzungen zur Corona-Verordnung und damit zusammenhängenden Fragen, können derzeit nur die staatlichen Stellen erteilen.

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