Der Bürgermeister informiert

16.10.2020

Bewältigung der Corona-Krise

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sie entnehmen täglich aus den Medien, dass die Zahl der Ansteckungen wieder stark ansteigt. Wir alle sehnen und nach „Normalität“ und wünschen uns, wieder unbeschwert wie vor Corona leben zu können, aber in der aktuellen Entwicklung geht es zunächst darum, eine Zweite Corona-Welle mit verheerendem „Lock-Down“ zu verhindern.
Zu diesem Thema fand gemeinsam mit unserer Landrätin, Frau Bürkle, eine Abstimmung aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis Sigmaringen statt – um einerseits möglichst eine kreisweit geltende Regelung zu finden und den Veranstaltern in den Kommunen eine
Planungssicherheit zu geben.

Absage aller größeren Veranstaltungen

In den kommenden Wochen stehen eigentlich Veranstaltungen bevor, deren Ziel die Begegnung miteinander ist. Hierzu gehören die St.-Martinsumzüge mit Mantelteilung in den Kindergärten und Weihnachtsmärkte oder Neujahrsempfänge. Diese Veranstaltungen können aber nicht wie bisher durchgeführt werden. Deshalb haben wir uns gemeinschaftlich, dazu entschlossen, diese größeren Veranstaltungen kreisweit nicht durchzuführen.
Der Leonhardiritt Ölkofen wurde in enger Abstimmung mit dem Kapellenausschuss und der Blutreitergruppe Hohentengen Göge bereits abgesagt. Es wird am 08.11. lediglich ein Rosenkranzgebet und eine anschließende Andacht in der Pfarrkirche St. Michael stattfinden, wo das allgemeine Hygienekonzept der üblichen Gottesdienste gilt.
Der Volkstrauertag kann auf dem Friedhof nur in sehr viel kleinerer Form abgehalten werden. Hierzu erfolgt noch eine Abstimmung mit den beteiligten Vereinen. Die Verantwortung für die sonst üblichen Senioren-Adventsfeiern liegen bei den jeweiligen Vereinen und Gruppen als Veranstalter, aber nach den aktuellen Entwicklungen müssen wir seitens der Gemeinde leider hiervon dringend abraten.
Auch die in der Fasnet üblichen Bälle und Umzüge müssen 2021 leider ausfallen, es sind lediglich (in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung) kleine, überschaubare Brauchtumsveranstaltungen möglich (z.B. Narrenbaumsetzen). Aber auch hier sind der Kreativität der Narren durch die Corona-Vorschriften leider enge Grenzen gesetzt.
Die jetzige Situation erfordert, dass wir mit wenig Neu-Infektionen durch den Winter kommen, damit Kindergärten, Schulen und Arbeitsplätze möglichst ununterbrochen besucht werden können. Zeigen wir gegenseitige Verantwortung und beachten die AHA-Regel: Abstand, Hygienevorschriften, Alltagsmaske. Nur so kann es gelingen, dass wir im kommenden Jahr (hoffentlich!) wieder unbeschwerte Zeiten erleben werden.
Daneben gilt aber auch oder gerade in den kommenden Wochen die dringende Bitte: Halten wir Kontakt zu unseren allein lebenden Angehörigen, hilfsbedürftigen Nachbarn oder Bekannten! Mit „Nähe trotz Distanz“ helfen wir diesen Menschen, durch diese schwierige Zeit zu kommen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund!

Ihr
Peter Rainer, Bürgermeister

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Tel. 07572 / 760-20

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