Erstes Jugend-Hearing in der Göge

08.06.2018

Zum Jugend-Haering der Gemeinde kamen 20 Jugendliche sowie einige Gemeinderäte im Feuerwehrhaus und sprachen mit Bürgermeister Rainer über Ihre Anliegen.

Jugend

Am 05. Juni kamen rund 20 Jugendliche zum ersten Jugend-Hearing ins Feuerwehr-Gerätehaus Hohentengen. Bürgermeister Peter Rainer wiederholte bei der Begrüßung das Ziel dieser Veranstaltung: 

Junge Menschen sollen für Kommunalpolitik interessiert werden; sie sollten sich bewusst machen, dass auch Jugendliche mit ihrem Engagement und mit ihren Ideen dazu beitragen können, ihre Heimatgemeinde positiv weiterzuentwickeln. 

Zum Auftakt der lockeren Runde, zu der auch vier Mitglieder aus dem Gemeinderat und Wirtschaftsförderer Alexander Leitz gekommen waren, stellten sich die Jugendlichen vor und berichteten von ihren Freizeitaktivitäten. Fast alle sind in mehreren Vereinen oder sonstigen Gruppen aktiv. Danach erfolgte eine „Kärtchen-Abfrage“ – jede/r sollte (anonym) aufschreiben, was in der Göge positiv ist und was nicht so gefällt. Zunächst wurden dann die roten „Negativ-Karten“ ausgewertet. Interessant  war, dass die Teilnehmer nicht nur jugend- oder vereinsspezifische Themen ansprachen sondern auch allgemeine Problemfelder, wie unzureichende Nahverkehrs- und Internetanbindung, schlechte Ortsdurchfahrten, Hochwassergefahr, Kriminalität (Zerstörungen und Graffiti) oder besondere Gefahrenpunkte des Straßenverkehrs. Auffällig viele positive Kärtchen gab es zu den Themen „Kirche & Vereine“ sowie „Feste und Gemeinschaft in der Göge“. Außerdem lobten die Teilnehmer das Angebot für Jugendliche und die Grundversorgung. Auch in der daraus resultierenden Diskussion wurde bekräftigt, dass die Teilnehmer das bunte Vereinsleben und den Zusammenhalt in der Göge sehr schätzen. Wichtig sind aber auch „besondere Rückzugsorte“, wie die Bauwagen bzw. Buden in der Gemeinde. Hingegen gibt es kaum Bezug zum Jugendraum. Die „offene Jugendarbeit“ ist bei Jugendlichen, die im Verein aktiv sind, wohl kaum ein Thema. 

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In einer anschließenden Abfrage durften die Teilnehmer die einzelnen Punkte gewichten. „Stellt euch vor, ihr seid in 10 Jahren Bürgermeister/in – welcher Punkt wäre euch am wichtigsten?“ fragte Bürgermeister Rainer auffordernd. Die Jugendlichen klebten dann Punkte auf ihr Schwerpunktthema. Den größten Zuspruch bekamen die Themen: schlechte Ortsdurchfahrten, Vereine/Gemeinschaft und die Akzeptanz von Bauwagen. 
In der abschließenden Gesprächsrunde berichteten die Jugendlichen, dass sie vom Ablauf der Veranstaltung eher positiv überrascht waren, sie hätten es sich eher „trockener“ vorgestellt. Sie zeigten Interesse, sich auch zukünftig beim Thema Kommunalpolitik einzubringen – aber nicht als regelmäßig tagender Jugendgemeinderat sondern eher zwei bis dreimal jährlich in lockerer Runde, so wie beim ersten Jugend-Hearing. 

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