Ehoch4 will Zeppelin-Landeplatz bauen

10.09.2014

Erste dauerhafte Landemöglichkeit für einen Zeppelin NT in Oberschwaben

Die Verantwortlichen bei Ehoch4 möchten, dass der Zeppelin öfter als bisher in Hohentengen landet.(Foto: Achriv: Thomas Warnack) zoom

Hohentengen sz Auf dem Gelände von Ehoch4 wird es ab dem Frühjahr 2015 einen dauerhaften Landeplatz für einen Zeppelin NT geben. Das gab Jürgen Gaugel in einem Pressegespräch diese Woche bekannt. Damit wird die Zeppelin Reederei aus Friedrichshafen erstmals für sein weltweit größtes halbstarres Luftschiff eine dauerhafte Landemöglichkeit in Oberschwaben haben. Die nächsten Übernachtungen des Zeppelin sind schon für den Oktober geplant.

Entstanden war die Idee bei Gesprächen zwischen Jürgen Gaugel, Geschäftsführer der Ehoch4 GmbH, und den Verantwortlichen der Zeppelin Reederei. Ende August flog das imposante Luftschiff abends das Gelände von Ehoch4 an, um dort zu übernachten. Am Morgen startete es wieder Richtung Bodensee. Grund dafür war, dass die Zeppelin Reederei den Hangar für die Messe Eurobike zur Verfügung stellte (SZ berichtete). Die Reaktion und Begeisterung der Menschen in Hohentengen und Mengen über das große Luftschiff veranlasste Gaugel, dem Zeppelin hier häufiger Übernachtungsmöglichkeit zu bieten.

Zeppelin-Reederei begrüßt Plan

Sven Hänschke von der Zeppelin Reederei freut sich über das Engagement von Ehoch4. Sehr positiv seien die Gespräche mit Herrn Gaugel gewesen, erklärt er gegenüber der Schwäbischen Zeitung. Damit hat die Reederei die notwendige Ausweichmöglichkeit, wenn große Messen - wie zuletzt die Eurobike - in Friedrichshafen stattfinden. Hänschke plant schon vom 13. bis 19. Oktober erneute Übernachtungen auf dem Gelände von EHoch4. Dann ist nämlich ist die Messe Fakuma in Friedrichshafen.

Ehoch4 plant bis zum nächsten Frühjahr auf eigene Kosten, einen großen Landeplatz zu bauen. 300 Meter braucht ein Zeppelin im Durchmesser zum Landen. Platz dafür ist auf dem Gelände von Ehoch4 genug. Aus der Sicht von Jürgen Gaugel ergänzt die innovative und umweltfreundliche Technik des Zeppelins sehr gut das Konzept von EHoch4. Neben einem Energiepark für regenerative Energien und Gewerbeflächen entsteht dort ein Lern- und Energiepark zur spielerischen Vermittlung von Wissen rund um die Erzeugung von Energie, sowie die Akademie für Erneuerbare Energie.

Zeppelin-Technik für Schulen

Die Technik des Zeppelin möchte Jürgen Gaugel besonders den jungen Menschen zugänglich machen. Führungen von Schulklassen kann er sich ab dem Frühjahr 2015 vorstellen. Sobald der angedachte Landeplatz gebaut ist – behördliche Genehmigungen vorausgesetzt – würde Gaugel auf Schulen in der Region zugehen.

Quelle: schwaebische.de, 10.09.2014, Ina Schultz

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