Neues Logo der Gemeinde - „Heimat in d’r Göge“

03.08.2014

Die Gemeinde Hohentengen erhält ein neues Logo. Entworfen wird es vom Rottweiler Büro „Neue Partner“, das sich auch um die Erneuerung der Gemeinde-Homepage kümmert.

So sieht es aus – das neue Logo der Gemeinde Hohentengen mit Slogan „Heimat in d’r Göge“zoom

Die Gemeinde Hohentengen erhält ein neues Logo. Entworfen wird es vom Rottweiler Büro „Neue Partner“, das sich auch um die Erneuerung der Gemeinde-Homepage kümmert. Thomas Maier, Inhaber des Büros, stellte im Gemeinderat die neueste Entwicklungsstufe des neuen Logos vor – denn bereits vor einiger Zeit hatten die Gemeinderäte die Grundsatzentscheidung getroffen, dass im neuen Logo die Silhouette der Göge mit der markanten Michaelskirche zu sehen sein soll.

Doch das neue Logo stieß nicht überall auf Zustimmung. „Mir gefällt es ehrlich gesagt nicht“, sagte Gemeinderat Karl-Josef Reck. Er fand, dass die Kirche im neuen Logo zu dominierend platziert sei. „Ich bin zwar Katholik, aber die Göge besteht nicht nur aus der Kirche“, sagte er. Norbert Schreiber wiederum machte den Vorschlag, der Göge-Bevölkerung mehrere Varianten eines neuen Logos vorzulegen und sie darüber abstimmen zu lassen. Von diesem Vorschlag hielt Klaus Burger nichts. Er sah das Gemeinderatsgremium am Zug: „Wir sind ja gewählt worden von der Bevölkerung.“ Daraufhin lenkte Schreiber ein. Das jetzt geplante Logo sei ja „konservativ“ und würde daher der Bevölkerung wahrscheinlich auch gefallen. In Bad Saulgau sei die Einführung eines neuen Logos „schief gegangen“, rief Schneider aber in Erinnerung.

Das neue Logo ziert die Inschrift „Heimat in d’r Göge“. „Wer ist auf den Rechtschreibfehler gekommen?“, fragte Gemeinderat Josef Lutz voller Ironie. Dieses „d’r“ gebe es im Deutschen nicht. Bürgermeister Peter Rainer verteidigte das schwäbische „d’r“ gegen das hochdeutsche „der“: Das spiegele die schwäbische Identität von Hohentengen wieder. Und Rainer nahm eine Anleihe beim Fußball: Beim Champions-League-Finale des FC Bayern München im Jahr 2012, das in München stattfand, hätten die Bayern ja auch selbstbewusst vom „Finale dahoam“ gesprochen. Diese bayerische Formulierung sei selbst im Ausland so zitiert worden.

Das neue Logo soll auch auf Tassen und T-Shirts angebracht werden. Für den Gemeinde-Briefkopf und Visitenkarten gibt es eine leicht veränderte Variante des neuen Logos, hier ist das Logo um einen langen Strich ergänzt. Mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung stimmte der Gemeinderat dem neuesten Logo-Entwurf zu.

Quelle: Schwäbische Zeitung Online, Christoph Klawitter

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