Ravensburger will Lernpark Ostern 2016 eröffnen

09.10.2014

Bei einer Info-Veranstaltung haben die Verantwortlichen am Samstag die Bürger auf den aktuellen Planungsstand für den Europäischen Erlebnis- und Gewerbepark für Erneuerbare Energien (Ehoch4) gebracht.

So soll der Lern- und Energiepark aussehen, der von der Ravensburger Freizeit und Promotion GmbH konzipiert wird. Details der eiSo soll der Lern- und Energiepark aussehen, der von der Ravensburger Freizeit und Promotion GmbH konzipiert wird. Details der einzelnen Attraktionen dürfen leider noch nicht veröffentlicht werden. Quelle: Ravensburger Freizeit und Promotion GmbHzoom

Bei einer Informationsveranstaltung haben die Verantwortlichen am Samstag die Bürger auf den aktuellen Planungsstand für den Europäischen Erlebnis- und Gewerbepark für Erneuerbare Energien (Ehoch4) gebracht. Der Park soll auf dem ehemaligen Gelände der Oberschwabenkaserne entstehen. Die Vorbereitungen auf dem Gelände laufen bereits, mit der baulichen Umsetzung könne begonnen werden, sobald entsprechende Genehmigungen vorliegen, so die Projektleiter Jürgen Gaugel und Volker Fouquet. Schwerpunkte der Infoveranstaltung lagen bei der Akademie für Nachhaltigkeit und dem Lern- und Energiepark.

Wohnen und Forschen an einem Standort: Der Ehoch4-Park soll ideale Bedingungen für Wissenschaftler und Studenten bieten. „Im Gegensatz zu Ballungszentren haben wir hier den Platz, dass bis zu 100 Studenten an Summerschools teilnehmen können und ihnen genug Flächen zum Experimentieren geboten werden“, schwärmt Volker Fouquet. Besonders interessant sei in dem Zusammenhang das sogenannte Reallabor, in dem neueste Technik auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien im Originalmaßstab getestet werden kann. So soll etwa auf einer Länge von einem Kilometer eine neue Art von Solarzellen getestet werden, die von mehr als einer Seite Sonnenstrahlen aufnehmen und verwandeln können. „Solche Technik könnte später einmal in Lärmschutzwänden verwendet werden“, so Fouquet. Außerdem sollen Container entwickelt werden, die zukünftig die dezentrale Stromversorgung von Siedlungen übernehmen können.

Mit dem Fledermausanzug geht es in den Windkanal

Das Konzept der Ravensburger Freizeit und Promotion GmbH für den Lern- und Energiepark ist ebenfalls schon voll ausgereift. „Wir haben uns Ostern 2016 als Ziel für eine Eröffnung gesetzt“, sagt Geschäftsführer Carlo Horn. Er stellte am Samstag in rasantem Tempo die Parkgestaltung vor. Nachdem die Parkbesucher in einem 360-Grad-Kino für die Notwendigkeit erneuerbarer Energien sensibilisiert wurden, sollen sie im Dunkelgang erleben, wie sich eine Gesellschaft entwickelt, der plötzlich der Strom ausgehen. Anschließend erleben sie in den Bereichen Bio-Energie, Windkraft, Wasserkraft und Solarenergie die Möglichkeiten der alternativen Energiegewinnung.

„Wir verbinden dabei immer ein spielerisches Element mit der Wissensvermittlung“, erklärt Horn. Optimalerweise besuchen deshalb Kinder mit ihren Eltern den Park oder Schulklassen mit ihren Lehrern. In einem Windkanal können sich die Besucher etwa umwehen lassen, am Ballontower geht es mit Gas auf elf Meter Höhe, auf einem Solarhighway darf selbst gefahren werden und beim Wellenkraftwerk heißt es Paddeln bis der Leuchtturm mit Energie versorgt wird. Mit Pedelecs, Segways und Fahrrädern kann der ganze Park erkundet werden und in Schulungsräumen können Schulklassen für sich experimentieren. Die Angebote sind an den Lehrplänen der einzelnen Schulstufen orientiert.

Die Bürger aus Hohentengen können immer noch nicht so recht glauben, was da direkt vor ihrer Haustür entstehen soll. Die Aufzählung der vielen Attraktionen klingt nach Freizeitpark. 16 Euro soll nach Horns Aussage eine Eintrittskarte kosten. Mit der Aussage, dass die Menschen aus Hohentengen den Park als erste und zwar kostenlos betreten dürften, trifft Jürgen Gaugel auf Zuspruch. Die Bürger werden ihn beim Wort nehmen.

Quelle. Schwäbische Zeitung Online, 23.09.2014 - Jennifer Kuhlmann

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